Acht grüne Chilis!

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Vom  Marillen-Kardamom-Eis hatte ich noch eine Menge Pistazien übrig. Wegen eines neuerlichen Kälteeinbruchs kam mir das Pistazien-Curry aus dem Kochbuch “Indische Currys” von Camilla Panjabi gerade Recht. Mit ganzen acht grünen Chilis!

Ich würde empfehlen, nicht gleich mit Habaneros zu beginnen. Hat aber, gerüchteweise, auch schon jemand gemacht – was sich aber beim Abschmecken als schlimmer Fehler herausstellte. Daher jetzt ein Rat aus allererster Hand: herantasten! Mit der Hälfte der angegebenen Menge und nicht unbedingt mit den allerschärfsten Chilis beginnen. Nachwürzen. Das Rezept stammt auch dem Norden Indiens, aus Delhi.

Pistazien-Curry
für 4 Personen

2 Hühnerbrüste, klein geschnitten
100 g geschälte, ungesalzene Pistazienkerne
8 grüne Chilischoten, entkernt
5 EL Schlagobers
3 EL griechisches Joghurt
3 EL Öl
2 Zwiebeln, fein gehackt
3 cm frischer Ingwer, gerieben
6 große Knoblauchzehen, gehackt
1/4 TL Garam Masala
1 Messerspitze Kurkuma
2 Lorbeerblätter
gemahlener schwarzer Pfeffer
1 1/4 TL Fenchelsamen
2 Tomaten, geschält und gehackt
1 TL gemahlener grüner Kardamom
600 ml Suppe

Die Pistazien, die Chilischoten und das Schlagobers mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten, falls nötig mit etwas Suppe verdünnen. Das Öl im Wok erhitzen und die Zwiebeln darin mit leichter Farbe anschwitzen. Ingwer, Knoblauch, Garam Masala und Kurkuma, Lorbeerblätter, Pfeffer und Fenchelsamen zugeben und zwei Minuten mitbraten. Die Pistazien-Mischung einrühren und weitere zwei Minuten dünsten.
Die Hühnerfleischstücke in den Wok geben und fünf Minuten mitbraten. Ab und zu umrühren. Tomaten und Joghurt zugeben und mit Suppe aufgießen. Mit Salz abschmecken. Das Hühnerfleisch 20 Minuten garen. Fünf Minuten vor dem Ende der Garzeit den Kardamom einrühren. Mit Reis servieren.

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