CROSTINI STATT KOCHEN

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Manchmal gibt es so Tage, da weiß ich schon Mittags, dass es nichts wird mit dem Kochen. Dass ich einfach keine Lust habe. Da gehen wir dann abends schon mal ein Backhendl essen, bei meinem Lieblingsbackhendlwirten.
Wenn aber der Mitkoch erst spät abends heimkommt, ich mir währenddessen ein paar Folgen von Mad Men genehmige, anstatt zu kochen, und wir beide trotzdem dann irgendwas Warmes essen wollen, ja dann ist es Zeit für Crostini mit Tomaten, Thunfisch und Mozzarella.

Das ist nicht Kochen, nur Kleinschneiden und Übergrillen – aber trotzdem: Es schmeckt, man fühlt sich richtig wohl und ein Glas Rotwein passt auch gut dazu. Ich könnte mich deppert essen an diesen Brötchen mit (derzeit halbwegs) guten Tomaten, einem frischen Ciabatta und feinem Mozzarella.

Die Zubereitung ist denkbar einfach:

Tomaten-Mozzarella-Crostini

Man nehme fünf bis sechs mittelgroße Tomaten, entkernt, in Würferl geschnitten
eine Dose Thunfisch, gut abgetropft, zerzupft
zwei bis drei Kugeln Mozzarella, in Scheiben geschnitten
eine Knoblauchzehe, fein gehackt
einige Basilikumblätter, gehackt
Salz
einen Laib Ciabatta, in dicke Scheiben (ca. 1 1/2 cm) geschnitten (Baguette geht auch, dann isst man eben mehr Brötchen).

Die Brotscheiben werden im Backrohr beidseitig kurz knusprig gegrillt, damit sie später nicht so schnell aufweichen. Die anderen Zutaten – natürlich außer dem Käse – werden zusammengemischt und abgeschmeckt. 
Die knusprigen, etwas abgekühlten Brötchen werden so dick wie möglich mit dieser Mischung belegt. Wenn sicher nichts mehr Platz drauf hat, ohne dass es runterfällt, kommen ein, zwei oder drei Scheiben Mozzarella (je nach Größe der Brötchen) drauf. Das Ganze wieder ins Backrohr unter den Grill, bis der Mozzarella richtig schön zerrinnt. Fertig.

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