Saftige Kokos-Kakao-Schnitten oder Balsam für meine Seele

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Backen an sich macht mich immer glücklich und Schokolade ist für mich echtes “Soul Food“. Und wenn es schon nicht direkt Schokolade ist, dann muss für mich wenigstens Kakao und einiges an Zucker und Butter in einem Backwerk enthalten sein, damit ich so richtig “glücklich” genießen kann. Und das vor allem, wenn das Wetter so trübe, nass und kühl ist wie an schlechten Tagen im Herbst. Heute ist auch so ein Tag und ich musste sie einfach wieder einmal backen, nur weil sie so wahnsinnig gut schmecken, meine fluffigen, super saftigen, himmlisch leckeren Kokos-Kakao-Schnitten. Ohne Anlass, einfach so … Ein paar Stückchen davon habe ich auch gleich verschenkt, sie wurden mir begeistert aus den Händen genommen, denn andere brauchten vorgestern auch etwas Nahrung für die Seele:


Zutaten für 1 Springform Ø 24 cm oder 1 Brownie-Form 24 cm x 24 cm:

380 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 EL Kakao, leicht gehäuft
250 g weiche Butter
4 zimmerwarme Eier
200 ml Milch

260 g Mehl
1 Pck Backpulver

Kokosraspel zum Bestreuen

Und so geht’s:

Lasse die Butter, die Eier und die Milch unbedingt auf Zimmertemperatur kommen.

Fette die Backform und bemehle sie.

Gib zuerst den Zucker in die Rührschüssel und mische ihn mit dem Kakao und dem Salz.
Verrühre alles gründlich mit der weichen Butter, rühre dann die Eier einzeln nacheinander und die Milch unter. Manchmal sieht das dann trotzdem etwas geronnen aus, obwohl die Zutaten vorher Zimmertemperatur genommen hatten, aber das ist überhaupt kein Problem, der Kuchen funktioniert trotzdem.

Nimm nun von dieser Masse ca. 200 ml in einem (Mess-)Becher beiseite, damit wird später nach dem Backen der noch heiße Kuchen getränkt. Sollte es wie bei mir hier im Glas (s. Foto unterhalb) echt schlimm geronnen aussehen, kannst Du diesen flüssigen Teig in einem warmem Wasserbad oder so wie ich in der Mikrowelle (ca. 30 sec auf 400 W) homogenisieren, damit er sich einfacher verteilen lässt. Vermutlich würde er aber auch allein durch die Hitze des Kuchens gleichmäßig werden, sind es doch nur kleinste Butterflöckchen, die ihn geronnen aussehen lassen, ich habe das aber noch nicht probiert. (Eine Idee für’s nächste Mal, das werde ich dann testen)

Vermische jetzt das Mehl mit dem Backpulver und rühre alles unter die übrige Kakaomasse in der Rührschüssel.

Fülle den Teig in die Springform und backe den Kuchen ca. 45 min bei 180 °C (Stäbchenprobe!)

Steche sofort nach dem Backen mit einer dicken Stricknadel o. ä. mehrmals tief in den heißen Kuchen …

… bestreiche ihn mit der beiseite gestellten alkoholfreien “Tränke” aus dem Glas …

… und streue dann Kokosflocken auf die feuchte Oberfläche.

Löse den Rand frühestens nach 10 min von der Backform, lass den Kuchen am besten einfach in der Form abkühlen.

Schneide dann den Kuchen in gewünschte Stücke, am besten in kleine, fast mundgerechte Stücke und genieße. Irgendwie schmeckt es ein bisschen so, als wäre Alkohol im Teig, mmh!

Tipp 1: Kokosraspel sind ja immer Geschmackssache, optisch sind sie ein schöner Kontrast zum dunklen Teig, aber Du kannst sie natürlich weg lassen. Puderzucker ist keine Alternative, da dieser sich aufgrund der feuchten Oberfläche nach dem Tränken des Kuchens komplett auflösen würde.

Tipp 2: Der Kuchen schmeckt uns am 2. Tag fast noch besser, da er so richtig schön durchzieht. Das ist sehr praktisch, wenn Du ihn vorbereiten möchtest, weil Gäste kommen. Allerdings darfst Du ihn keinesfalls im Kühlschrank aufbewahren, sondern bei Zimmertemperatur, sonst zieht die Butter an und der Kuchen wird recht fest.

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